Wir brauchen eine Pause.

Deshalb gibt es zur Zeit ausser den Lager keine Angebote. Sicher bis nach den Herbstferien, vielleicht auch länger.

Etwas neues soll entstehen, etwas noch friedvolleres. Dafür brauchen wir Zeit. Zeit für uns selbst, Zeit für die Familie und Zeit um die letzen 5 (sehr bewegten) Jahre zu verarbeiten.

Über Besuche freuen wir uns jedoch! Wir richten einige lauschige Orte ein wo die Tiere beobachtet werden können, zudem soll eine Brätlistelle und ein paar Camping Plätze entstehen. Wer den Hof, die Tiere und uns vermisst darf sich gerne melden, wir freuen uns.

Wer sich Pferdebegegnungen wünscht kann sich gerne an Alexandra Krebs in Meikirch wenden, ich kann sie nur empfehlen.

www.versteh-pferdisch.ch


 

Einige Gedanken zur Ethik:

In unserer Welt sind Pferde Nutztiere. Ihnen wird in den meisten Fällen kein Recht auf Selbstbestimmung zugesprochen. Trainingsmethoden für Pferde sind geprägt von physischer und/oder psychischer Gewalt. Ausdrücke wie dominieren, der stärkere sein, „zeig ihm wos lang geht“ prägen den Umgang mit Pferden. Auch bei der so bewunderten Freiheitsdressur sehe ich viele Pferde mit angelegten Ohren, zusammengepressten Lippen und schmalen Nüstern. Alles klare Zeichen von Unwohlsein und Stress.

Dabei sind Pferde hoch sensible, überaus soziale Wesen. Ihre Anfürer sind weise, stark und fürsorglich, nicht dominant und ganz sicher nicht egoistisch.

In Reitschulen laufen Pferde oft mehrere Stunden am Tag im Kreis. Sie tragen ruckelnde, reissende, tretende Menschen geduldig von A nach B.

Wir wollen ganz bewusst einen anderen Weg gehen. Es muss ein Umdenken geben, für unsere Pferde UND für unsere Kinder